Erfahrungsbericht über das Leben zur Zeit in Ciudad Guayana

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tokrates
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Erfahrungsbericht über das Leben zur Zeit in Ciudad Guayana

Beitrag von tokrates »

Meine Frau hat gestern mit ihrer Schwester gesprochen, über das Leben zur Zeit in Venezuela insbesondere in Ciudad Guayana.

Meine Schwägerin hat zwei Wohnungen, eine in San Felix und die andere in Puerto Ordaz. Die Distanz dazwischen sind ca. 20 km. Allerdings war sie seit mindestens 3 Monaten nicht mehr in Puerto Ordaz, zum einen durch die Ausgangssperre, die ab 12 Uhr täglich gilt. Wer Ciudad Guayana kennt, kennt die drei Brücken zwischen San Felix und Pto. Ordaz. Die werden dann einfach geschlossen, und nur mit einer Genehmigung kann man da durch. Zum anderen aber auch durch das fehlenden Benzin. Auf dem Schwarzmarkt bekommt man wohl noch Benzin für 4 US$ den Liter.

Wie ihr ja vielleicht schon wisst, hat meine Schwägerin auf dem Markt in San Felix eine Metzgerei. Der Markt hat normalerweise bis 12 Uhr auf, aber zum Teil wird er auch morgens auch nicht aufgemacht. Das ist wohl von Tag zu Tag verschieden.

Die Preise des Fleisches werden in Dollar angegeben, aber es kann auch noch in Bolivares bezahlt werden. Das Fleisch, welches mein Schwager kauft wird auch nur noch Dollar angegeben.

Man kann alles (auf dem Schwarzmarkt) kaufen, aber alles ist teuer.

Die Straßen von San Felix sind voll, Corona spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Einmal die Woche werden die Marktplätze desinfiziert:
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Es gibt aber viele kleiner Proteste wegen des Fehlen von Gas und Bezin.
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Saludos, Tobi

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