Autoexport nach Venezuela

Hier informieren wir uns, was bei einem Umzug nach Venezuela zu beachten ist.
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Gallonegro
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Autoexport nach Venezuela

Beitrag von Gallonegro » Mi 20. Feb 2019, 22:35

Hallo,

Sind die angegebenen Preise aus dem Thread "Autos kaufen in Venezuela" noch aktuell? viewtopic.php?f=10&t=3160&p=33849&hilit ... ela#p33849

Wie in meinem Vorstellungspost erwaehnt, wohne ich in Suedflorida in den USA (Miami). Von hier aus werden regelmaessig die Haefen Maracaibo und La Guaira angelaufen. Daher die Idee, vorallem 4x4 Jeeps wie die im Eingangspost genannten Modelle Ford Explorer etc. rueber zu schiffen und dort gewinnbringend abzusetzen. Mit Kontakten vor Ort wird das sicher prinzipiell moeglich sein.

Ich habe jemanden dem ich wirklich vertrauen kann und ich denke der Markt ist definitiv da. Auch viele venezolanische Bekannte haben mir das bestaetigt. Wenn sich die ganze Situation dort bessern sollte und wieder Leute mit Geld zurueck kommen, wird defintiv ein Absatzmarkt vorhanden sein. Laut Aussage von Freunden von mir gibt es auch jetzt noch Leute die viel Dollar fuer bestimmte Modelle bezahlen, trotz der desolaten Situation vor Ort.

Das Problem ist das Ausloesen am Zoll. Wir Deutsche sind ja generell wenig risikofreudig. Meine Aengste bestehen vorallem daran, dass im Zoll Ersatzteile aus dem Auto gepluendert werden und das es Schikanen in Form von exorbitant hohen Bestechungsgeldern beim Ausloesen des Vehikels beim Zoll gibt. Mit einem Venezolaner an meiner Seite, dem ich vertrauen kann (Extrem schwa zu finden, gibt es aber) sollte das aber ueber die Buehne zu bringen sein. Ich wuerde das Auto persoenlich mit Unterstuetzung vor Ort ausloesen, registrieren (Registrierung mit Hife eines Verwandten des Freundes) und das Auto selbst weiterverkaufen.
Hier sehe ich einen weiteren Gefahrenpunkt. Ich mag die Venezolaner sehr gerne, aber ich weiss auch, dass man, grade wenn es um Geld geht, vorsichtig mit ihnen sein muss. Wenn das Auto auf jemand anderen registiert ist, kann das Probleme geben. Derjenige koennte es naemlich einfach verkaufen, ohne mir meinen Anteil zu geben. Wenn das Auto auf ein enges Familienmitglied meines Freundes registriert wird, duerfte das aber gehen. Man darf auch nicht zu paranoid sein.

Venezuela hat meines Wissens nach, anders als andere suedamerikanische Staaten wie Ecuador, z.B keine krassen Restriktionen an die Einfuhr an Autos. In Ecu beispielsweise duerfen nur Gebrauchtwagen eingefuehrt werden, die wenige Jahre alt sind.

Verkaufspreise in USD koennte man ueber die Verkaufsannouncen in Mercadlibre rausfinden oder? Einfach anrufen und Fragen, was es in dollar kosten soll, das ganze mehrmals machen und dann den

Ich spreche Spanisch fast auf Muttersprachen Niveau, wer sich nicht ueber Stunden mit mit unterhaelt merkt meist nicht, dass ich kein Muttersprachler bin, auch mein Erscheinungsbild laesst nicht sofort vermuten, dass ich Europaer bin. Werde oft fuer einen hellhaeutigen Kubaner gehalten da mein Akzent leicht karibisch ist. Ich denke da hat man dem weissen Gringo der gracias mit amerikanischen Akzent ausspricht schon einen Vorteil gegenueber.

Meine Fragen sind:

1. Auch wenn Venezuala bekanntlich zur Zeit wie der Wilde Westen ist, grade bei Auslaendern scheint ja grossen Wert auf die Korrektheit der Papiere gelegt zu werden. Koennen Auslaender mit einem Touristenvisum solche Geschaefte taetigen wie Veraeusserung eines Autos im Wert von 10-15k USD? Und das ganze mehrmals im Jahr? Oder muesste man das im Zweifel auch ueber einen Mittelsmann abwickeln? Das Ganze waere negativ, da ja dann wieder was vom Gewinn runtergeht.

2. Hat jemand generell Erfahrungen mit dem Verschiffen (hoeherpreisiger) Waren wie Autos Erfahrungen und ist bereit mit mir, gerne auch per PN, seine Erfahrungen zu teilen? Zum testen koennte man zuerst ein Motorad rueber schicken, die gehen ja auch gut weg in Vzla.

3. Generelle Einschaetzung der Idee?

Ich habe wenig Bedenken, die Idee hier zu teilen. Zum einen waere der Export aus Europa wesentlich unlukrativer, zum anderen einen gibts dort in Europa die gefragten Modelle nicht in der Stueckzahl und zu den (schon guten) Preisen wie hier in USA. Zum anderen ist die Idee zw. Praxis allgemein bekannt und kein Hexenwerk.


Vielen Dank!

Beste Gruesse

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